Das Leben hat nur so viel Sinn, wie Du ihm gibst

Vorbuch_12_freiwort

Nach- und bedenken. Überlegen, reflektieren,
Erkenntnisfortschritt wagen.

Dieses Buch enthält einen Großteil meiner Gedankenarbeit, denen die
Denkmetamorphosen der letzten der letzten drei Jahrzehnte
innewohnen. Auf das Wesentliche begrenzt, mit minimaler Erklärung zu
Papier gebracht.

Mein Sohn Max hatte die Idee, zehn der vorliegenden Erkenntnisse zu illustrieren.

Ulf Posé

Verlag:
Shaker Media 2015
ISBN: 978-3-95631-384-4


Rezensionen

Rheinische Post

Gedanken eines sehr klugen Mannes
Ulf Posé ist Wirtschaftsethiker, Dozent für Dialektik- und Führungslehre und Experte für Unternehmenskultur. Im Laufe
vieler Jahre hat er viele Gedanken notiert, die er jetzt in einem Buch vorstellt. Sein Sohn Max schuf zehn tolle Grafiken.

Manche Menschen gehen nur deswegen nicht in sich, weil sie fürchten, sie finden dort niemanden. Warum hören wir nicht auf zu sprechen, wenn alles gesagt ist? Toleranz muss dort enden, wo sie aktiver Intoleranz begegnet. Gedankenarbeit: So nennt Ulf Posé die klugen Sätze, die ihm in den ergangenen drei Jahrzehnten in den Kopf kamen – und die er glücklicherweise aufschrieb, um sie in einem Buch zusammenzutragen und zu veröffentlichen.
Mehr als 250 Seiten hat der Band, die „Denkmetamorphose“ steht jeweils auf der linken Seite, Erläuterungen Posés dazu auf der gegenüberliegenden.

Besonders kunstvoll kommt das Buch daher – nicht nur wegen des sorgsamen, ausgesprochen beruhigenden Layouts, sondern auch durch die zehn seitenfüllenden Illustrationen, in die Ulf Posés Sohn Max einige der sinnhaften Sätze seines Vaters gefügt hat. Sie erinnern in ihrer Art an Exlibris, was sie natürlich nicht sind. Die Freude von Max Posé, der als Architekt in Köln arbeitet, an klassischer Typo- und Calligraphie ist sicht- und fühlbar. Besonders schön ist auf Seite 210 die grafische Gestaltung des Satzes „Vom Baum der Erkenntnis sollte man nie satt werden“.
Ulf Posé hat seinem Buch den Titel „Das Leben hat nur so viel Sinn, wie du ihm gibst“ gegeben. Das hat ganz sicher einen engen Bezug zu seinem eigenen Werdegang. Er brach Ende der Obertertia die Schule ab, war Schlagzeuger und setzte, um Geld zu verdienen, Drahtzäune.
Er lernte einen Discjockey kennen.
„Der war immer sauber, konnte ausschlafen, ging immer erst spät zur Arbeit – das wollte ich auch“, erinnert sich Ulf Posé. Als der Discjockey wegging, übernahm der junge Ulf. Später wurde er Rundfunksprecher, landete bei Radio Luxemburg, wo er dreieinhalb Jahre arbeitete. Sein Chef war Frank Elsner. „Der war fair, anständig, nett“, sagt Posé. Dann war er viele Jahre beim WDR. „Ich war ein guter Discjockey und ein guter Radiomoderator“, sagt Posé. „aber irgendwann stellte ich mir die Frage, ob ich das wohl noch überzeugend bringe kann, wenn ich 50 oder älter bin.“
Ulf Posé bildete sich weiter, wurde Vertriebstrainer. „Aber das war mir zu wenig.“ Er geriet an den Jesuiten, Philosophen, Theologen, Psychotherapeuten
und Unternehmensberater Professor Dr. Rupert Lay. „Sie sind durchaus ein Juwel, aber ungeschliffen“, habe er damals zu ihm gesagt. Worauf Ulf Posé ihn bat: „Na, dann schleifen Sie mich mal.“ Das geschah – Ulf Posé wurde zum freien Dozenten für Dialektik- und Führungslehre ausgebildet, ist heute
Experte für Unternehmens- und Vertriebskultur, lehrt an diversen Unis zum Thema Wirtschaftsethik. Er ist Autor von mehr als 20 Büchern und Wirtschaftsjournalist, außerdem Präsident der Akademie des Senats der Wirtschaft. Zehn Jahre lang war er Präsident des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft.
Dass ein solch kluger Mann kluge Gedanken hat, ist klar. Dass er sie aufgeschrieben hat, ist noch besser.