Wir gehen den Cargo-Kulten auf den Leim

Das Verhältnis zum Göttlichen hat sich heute in ein Verhältnis zum Götzen verwandelt. Das sind die Cargo-Kulte. Die Cargo-Kulte fressen maskiert von innen unsere Religiosität auf. Es ist schon verwunderlich, wie sehr wir uns lustig machen über die Cargo-Kulte der Melanesier in Papua-Neuguinea, ohne unsere eigenen Cargo-Kulte zu bemerken. In Papua-Neuguinea begann der Cargo-Kult, von dort haben wir den Begriff übernommen.
Die Entstehung der Cargo-Kulte
Ein Ursprung des Cargo-Kultes liegt wahrscheinlich im 19. Jahrhundert im Mansren-Kult, der sich unter verschiedenen Anführern über Jahrzehnte hielt. Hier ging es um die Herrschaft der Glückseligkeit, die Mansren den Melanesiern verschafft hatte. Der Überlieferung nach habe er sein Volk aber im Zorn gen Westen verlassen und den Menschen dort Wohlstand gebracht. Im Westen lag traditionell das Totenreich. Von genau dort kamen dann die Weißen, bleich wie die Toten, und brachten den Melanesiern die ersehnten Güter. Dieser Reichtum musste von Mansren stammen.
Besonders intensiv entwickelte sich der Cargo-Kult, als die Europäer und Amerikaner in Neuguinea und Melanesien Stützpunkte gründeten. Auf den Flugzeugen stand »Cargo« (Fracht) und in den Flugzeugen waren alle Güter dieser Welt. Diese Güter kamen vom Himmel und ohne jede Anstrengung.
Da die Weißen aus dem Westen, dem Reich der Toten kamen, nahmen die Melanesier an, die Weißen hätten ihren Ahnen diese tollen Güter abgeluchst. Damit waren die Amerikaner und Europäer zunächst einmal nichts anderes als Betrüger. Weil die Bewohner Papua-Neuguineas gleichzeitig nichts vom Produktionsprozess mitbekamen, sondern nur das fertige Produkt erlebten, vermuteten sie, dass die Arbeit der Amerikaner und Europäer zur Herstellung der Güter aus geheimen Ritualen bestand. Diese Rituale waren: Telefonieren, das Ausfüllen von Schriftstücken, militärische Befehle, das Warten auf Flugzeuge. So nahmen nun die Melanesier an, wenn sie die gleichen Rituale befolgten, würde ihnen Mansren diese Luxusgüter schenken. Und so stellten sie Kisten auf, die sich auf geheimnisvolle Weise mit Cargo füllen sollten, sie bauten lebensgroße Flugzeuge aus Stroh, setzten sich aus Holz geschnitzte Kopfhörer auf, gründeten Kricketvereine mit strenger Hierarchie. Sie bauten Holzgewehre, stellten sich in militärischer Formation auf und warteten auf Cargo.
Cargo-Kulte in der westlichen Welt.
Auch die westliche Welt kennt inzwischen den Cargo-Kult. Wir bekommen immer weniger vom Herstellungsprozess mit, der Strom kommt aus der Steckdose. Die Waren werden fertig verpackt präsentiert. Und sie sind immer verfügbar. Nachschubprobleme gibt es nicht. Geld ist ebenfalls kein Problem, bezahlt wird mit Kreditkarte. An vielen Stellen müssen wir anscheinend nur bestimmten Ritualen folgen, um das Gewünschte (Cargo) zu erhalten.
Ein bezeichnendes Beispiel für Cargo-Kult war wohl auch der Neue Markt. Geld vermehrte sich auf wundersame Weise und hatte mit dem Unternehmenswert nichts mehr zu tun. Wer sich an dieser Hysterie nicht beteiligte, war einfach nur zu blöd zu erkennen, dass man für Geld nicht mehr arbeiten musste. Die Arbeit übernahm der Cargo-Götze »Neuer Markt«.
Der Cargo-Kult ist auch unter Managern verbreitet. Wenn Manager schon einem Kult frönen, dann dem Cargo-Kult. Manche Manager sind entsetzt, wenn sie die Geschichte des Cargo-Kultes erfahren. Der Sprung nach Europa ist sicher erstaunlich. In der BRD beginnen die Cargo-Kulte bereits beim Sozialhilfeempfänger. Anstelle der religiösen Akte übernimmt die Werbung in Cargokulten deren Funktion. Werbung wird zum religiösen Akt. Der Staat übernahm und übernimmt für jeden Bürger die ökonomische Verantwortung. Zumindest gaukelt er dem Bürger das vor. Das geschah über den Cargo-Kult, zu den Ritualen gehören Ämtergänge und das Ausfüllen von Formularen.
Cargo wird zum Gott und die Werbung ist der religiöse Kult. Cargo-Kult steht gegen alles, was im klassischen Sinne theistisch oder atheistisch ist. Die Cargo-Kulte weiten sich in unserem Kulturraum, in dem sich nicht alles über den Konsum definiert, auch auf andere Gebiete aus. Praktisch alles, was Menschen oder Menschengruppen erstrebenswert erscheint, kann zum Cargo werden. Man muss dann nur noch die Rituale ausmachen, mit deren Hilfe es zu erlangen ist.Cargo-Kulte existieren auf verschiedenen Ebene:

  • persönlich,
  • in der Familie,
  • sozial,
  • im Unternehmen,
  • gesamtwirtschaftlich,
  • in der Politik.

Die persönlichen Cargo-Kulte
Der verbreitetste persönliche Cargo-Kult ist sicher die Konsumabhängigkeit. Die Frage ist, wovon man im Gebrauch abhängig werden kann. Nicht damit gemeint sind die klassischen Suchtkrankheiten, wie Alkoholismus oder Nikotinabhängigkeit. Diese gehören zu den alten Cargo-Kulten. Bedi den neuen Cargo-Kulten ist man zum Beispiel abhängig von der Ausstattung einer Wohnung, von Kleidung, vom Auto, weil man meint, dadurch Status und Prestige zu erlangen. Damit sind Status und Prestige das angestrebte Cargo und der Konsum das Ritual, um diese zu erlangen.
Der Werksleiter eines großen Handelskonzerns stieg auf zum Vorstand. In dieser Position trennte er sich von seiner Frau. Sie passte nicht mehr zu seinem Status. »Ich muss in dieser Position auch repräsentieren. Meine Frau ist da nicht mitgewachsen«, war sein Argument. Ansonsten hatten sich die beiden nicht auseinander gelebt, wie er glaubhaft versicherte. Auch der Prestigekonsum gehört zum Cargo-Kult. Wenn es mir nur noch bei »meinem Italiener« schmeckt oder der Rotwein nur dann mundet, wenn es sich um einen 47er Cheval Blanc handelt, dann betreibe ich Cargo-Kult. Oder es muss mindestens ein Berntley sein, sonst mag ich nicht Auto fahren. Wenn ich schon Jaguar fahre, dann nur den teuersten mit der Jaguarfigur auf der Kühlerhaube.
Der Cargo-Kult in der Familie
Es gibt Familien, die ein ausgesprochenes elitäres Bewusstsein haben und dieses Bewusstsein wie einen Gott anbeten. Das gilt nicht nur für den Adel, das gilt auch für bürgerliche Familien. Der Vizepräsident eines großen, internationalen Consultant-Unternehmens ist verheiratet mit einer Ärztin. Auf die Frage, in welchem Fachgebiet sie denn arbeite, meinte sie: »Chirurgin, was denn sonst? Wenn schon Ärztin, dann natürlich Chirurgin. Ich will meinem Mann doch ebenbürtig sein!« Das ist familiäres Cargo. Zum familiären Cargo-Kult gehört sicher auch die Überzeugung, dass nur Erwerbsarbeit etwas wert ist. Wer das Geld bringt, hat das Sagen. Der Geldverdiener wird angebetet. In manchen Familien gilt der Junge mehr als ein Mädchen. Die besseren Schulnoten lassen das Kind wertvoller sein als seine Geschwister. Dazu gehört auch das Ausspielen der Kinder gegeneinander. »Nimm dir ein Beispiel an deinem Bruder.« Zum Cargo-Kult gehören auch bestimmtes Verhalten innerhalb und außerhalb der Familie, eine bestimmte Stellung, ein bestimmtes Aussehen und die Mode der Frau innerhalb der Familie. Die Heirat hatte hier unter Umständen mit Liebe nicht allzu viel zu tun, sie sah halt sehr gut aus. Der Mann konnte sich mit ihr schmücken und sie kann sich benehmen. So hat der Mann etwas in seiner Position vorzuweisen. Die Frau wird zum Statussymbol, zur Ware. Auch eine besonders luxuriöse Wohnung kann Cargo-Kult sein.
Die sozialen Cargo-Kulte
Dazu gehören Gruppen, die ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Fetisch oder eine bestimmte Ideologie zur Identitätsbildung benötigen oder benutzen. Auch die Einschränkung, nur noch den Umgang mit Menschen zu pflegen, die den gleichen Cargo-Kult wie ich selbst pflegen, gehört zum Cargo-Kult.
Die Cargo-Kulte als Ideologie
Zu den sozialen Cargo-Kulten gehört sicher auch der dogmatische Glaube an die Demokratie. Demokratie sei die einzig akzeptable Form des politischen Miteinander-Umgehens. Sicher kann es vorkommen, dass ein Einzelner unsere Form der Demokratie aus ehrenhaften Gründen kritisiert, die brei9te Öffentlichkeit und die Medien – zumal die ernst zu nehmenden Medien – tun dies nicht Dabei gehen wir schon lange nicht mehr demokratisch miteinander um. Die Gesetze werden von der Ministerialbürokratie erlassen und dann durch die Fraktion verabschiedet. Alles andere ist eher überflüssig. Ein weiterer Punkt ist, dass der Bundesrat aus Vertretern der Executive (Landesregierung>) besteht, jedoch legislative Funktion hat. Der Bundesrat kann die Legislative weitgehend bestimmen. Nicht durch Vorschläge, sondern durch sein Vetorecht. Dadurch erleben wir eine Herrschaft der Exekutive und nicht der Legislative. Im öffentlichen Bewusstsein ist der Glaube an die Demokratie im Sinne der Cargo-Kulte ein Fetisch, der nicht Gegenstand des öffentlichen Diskurses ist.
Auch der Glaube daran, dass die Marktwirtschaft die einzige und beste Wirtschaftsordnung sei, und der Glaube an die Herrschaft des Kapitals gehören zum sozialen Cargo-Kult. Beides darf und wird nicht ungestraft ernsthaft infrage gestellt.
Die Cargo-Kulte der Mode und der »Schönheitsideale«
Hierher gehört die Verehrung und Nachahmung der Models, zum Beispiel Claudia Schiffer, Heidi Klum und ihrer jeweils aktuellen Nachfolgerinnen. Hierzu gehören auch Kim Kardashian und viele andere mehr. Hier werden Schönheitsideale »angebetet«. Was ist angesagt, was ist IN – was verheißt das angestrebte Cargo, den Erfolg.
Die Cargo-Kulte bestimmter Sportarten
In den 1990er Jahren war es Tennis mit Steffi Graf und Boris Becker. Auch Franziska van Almsick gehörte zu den Sportidolen. Momentan ist es Louis Hamilton und der schwer verunglückte Michael Schumacher oder der kürzlich verstorbene Niki Lauda. Schumacher als Gott. In Kerpen, und nicht nur dort, hatte das Wort von Michael Schumacher sicher mehr Gewicht als das Wort von Jesus.
Zum Cargo-Kult wird die Verehrung der »Idole«, wenn nur deren Status die erstrebenswerten Ziele (Cargo) sind. Dazu werden sie in ihren Ritualen nachgeahmt, so lange sie erfolgreich sind. Sobald sie nicht mehr erfolgreich sind – sucht »man« sich neue Leitbilder. Der tragische Irrtum ist zu glauben, dass die Frisur von David Beckham ihrem Träger einen Teil von dessen Erfolg und Status (nicht einmal gut Fußball spielen können muss man dafür). Das Cargo liegt darin, dass die Optik nachgeahmt wird, statt sich um dieselbe Leistung zu bemühen.
Die Cargo-Kulte der Musik
Bekanntestes Beispiel des Cargo-Kultes in der Musik ist sicher der verstorbene Michael Jackson. Die Boygroup »Take That« gehörte dazu und in deren Nachfolge Robbie Williams. Die weiblichen »Götter« sind wohl JayLo, Britney Spears, Madonna, Lady Gaga, in Deutschland Helene Fischer. Zur kultischen Verehrung dieser Stars gehört auch, dass ihr Fehlverhalten immer von der Masse entschuldigt wird, so lange sie erfolgreich sind.

Der Cargo-Kult des Glaubens an die Aussagekraft von Statistiken

Der Glaube an die Aussagekraft von Statistiken ist enorm. Zahlen scheinen eine magische Bedeutung zu haben. Viele Menschen vertrauen Statistiken in einer Weise, die nur noch als unredlich zu bewerten ist. Ständig werden Statistiken als Wahrheit betrachtet. Dabei unterliegt jede Interpretation (auch die einer Statistik) immer Interessen, der Möglichkeit eines Irrtums oder einer Täuschung. Der Irrglaube, Statistiken seien unbestechlich und damit wahr, führt zu kuriosen Falschauslegungen. Selbst Experten sind häufig nicht in der Lage, mit statistischen Informationen in angemessener Weise umzugehen.
Berühmt für seine Hinweise auf den unredlichen Umgang mit Statistiken ist Professor Gerd Gigerenzer. Schon im Jahr 2002 führte Professor Gigerenzer vom Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung eine Testreihe mit 27 an der Universität tätigen Juristen sowie 127 Jurastudenten in fortgeschrittenen Semestern durch. Die Teilnehmer sollten entscheiden, ob in einem Vergewaltigungsfall der Verursacher einer DNA-Spur nur als Tatverdächtiger infrage kommt und ob er tatsächlich der Täter ist. Ein Indizienbeweis also.
Gigerenzer benutzte für seine DNA-Statistik zwei unterschiedliche Präsentationsmethoden. Die statistische Information wurde einmal als abstrakte Wahrscheinlichkeit (zum Beispiel 0,1 Prozent) und einmal als natürliche Häufigkeit (zum Beispiel einer von tausendvorgelegt. Wurde die Information in Wahrscheinlichkeiten kommuniziert, fanden nur 13 Prozent der Juristen und weniger als ein Prozent der Studenten die richtige Lösung. Wurde die Information jedoch in natürliche Häufigkeiten übersetzt, waren es 68 beziehungsweise 44 Prozent. Der Grund ist zweifach: Zum einen ist die Berechnung der Häufigkeit für uns einfacher, denn durch die Darstellung selbst verstehen wir die Zahlen. Der zweite Grund liegt in der Evolution unseres Gehirns und der Entwicklung unseres Denkens: Unser Verstand hat sich über die Jahrtausende an natürliche Häufigkeiten angepasst.
Auch bei den Schuldsprüchen variierten die Ergebnisse: Wurden die statistischen Werte des DNA-Gutachtens anschaulich in Häufigkeiten präsentiert, waren die Schuldsprüche vorsichtiger. Nur 32 Prozent der Juristen und 33 Prozent der Studenten hielten den Tatverdächtigen für schuldig. Als dieselben Ergebnisse dagegen in Prozentwerten angegeben wurden, stieg die Zahl der Schuldsprüche auf 45 Prozent bei den Juristen und 55 Prozent bei den Studenten. Für Gerd Gigerenzer ist das keine Überraschung. Würden statistische Berechnungen in Gerichtsgutachten nur noch als natürliche Häufigkeiten präsentiert, könnten Fehlurteile vermieden werden.
Die Cargo-Kulte im Unternehmen
Besonders deutlich zeigt sich der Cargo-Kult im Shareholder-Value. Als Cargo-Kult kann sicher auch die reine Wachstumsideologie interpretiert werden. Ebenso die Minderung des Wettbewerbs, indem ich den Wettbewerber als Feind definiere, die Vernichtung von Wettbewerbern durch Feindaggressivität. Manche Formen einer Fusion gehören zum Typ der Vernichtung des Wettbewerbs. Auch die bewusste Abwerbung von besonders guten Mitarbeitern als Maßnahme, um den Wettbewerber zu schwächen, gehört hierher. Zum Cargo gehört auch der Kampf um Eliten im Vertrieb, Marketing oder im Einkauf, wenn dieser Kampf zur Identifikationsstiftung wichtig ist.
Und natürlich gibt es in Unternehmen ebenso wie in der Politik Beispiele von Machtbesessenheit. Fälle also, in denen Macht zum erstrebenswerten Cargo wird, statt zu einer Möglichkeit, wirtschaftliche Ziele zu erreichen.
Ein Beispiel mag die Fusion zwischen Daimler und Chrysler gewesen sein. Am 6. Mai 1998 besiegelten Jürgen Schrempp und Bob Eaton den „merger of equals“. Von „equals“ konnte danach nicht mehr die Rede sein. Schrempp versprach sich noch für das Folgejahr ein Umsatzpotenzial von 2,5 Milliarden Mark. Man sprach von der Welt AG und der Nr. 1 in der Welt. Die Fusion unter Gleichen führte allerdings dazu, dass Eaton schon 2000 DaimlerChrysler verließ. Schrempp herrschte von nun an allein. Der nächste Chrysler-Chef, der gehen musste, war James Holden. Schon im November 2000 übernahm Dieter Zetsche den Job. Seine ersten Taten waren 26.000 Stellen zu streichen und sechs Produktionsstätten zu schließen. Zwar ging es danach mit Chrysler etwas aufwärts, der Aktienkurs fiel jedoch von 100 Euro kurz nach der Fusion auf etwa 30 Euro im Jahre 2003. Erholt hat er sich bisher noch immer nicht richtig, obwohl die Entscheidung von Herrn Schremp am Ende rückgängig gemacht wurde. Am 31. Mai 2019 stand der Kurs bei € 45,83. Offensichtlich hat sich hier jemand übernommen und die wirtschaftlichen Ziele von Daimler wahrscheinlich hinter seine persönlichen Ziele gestellt. Zum Schluss dürfte es die wirtschaftliche Schieflage des Daimler-Chrysler-Konzerns gewesen sein, die Schremp seinen Job kostete.
Cargo-Kulte finden in der Politik insbesondere in der Machtbesessenheit, einschließlich der Formen von kollektiver Machtbesessenheit ihren Ausdruck.
Die Machtbesessenheit
Jürgen Leinemann, Spiegel-Redakteur und Buchautor: »Seit vierzig Jahren beobachte ich nun Politiker aus nächster Nähe, sehe, wie die Macht sie verändert, wie sie sich einmauern in Posen von Kompetenz und Zuversicht, während die öffentliche Verachtung wächst.« Die Machtbesessenheit führt zu politischen Tricks, zu Beispielen, die an Unredlichkeit kaum zu überbieten sind. Passen wir also auf uns auf. Es gilt, den eigenen Cargo-Kult zu entdecken und zu vermeiden. Dabei wünsche ich viel Erfolg.